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Experimentelles Modell

ArtefaktProzessAnalyseVermittlung
Experimentelles Modell

Weniger eine klassische Visualisierungsform als ein epistemisches Modell, vermitteln experimentalarchäologische Versuchsanordnungen doch auch Wissen über die Prozesse oder die Anwendung von Artefakten auf visueller Ebene – in ihrer physischen Präsenz oder über Fotografien oder Filmaufnahmen derselben.

Tools

Dargestellte Informationen

Mögliche Funktion oder Anwendung von Strukturen oder Artefakten, in modernem Kontext reproduziert.

Vor- und Nachteile

Publikum

Interpretation

Aufwand

Voraussetzung

Abbildung

Experimentelles Modell eines Keramikofens. © ESAG

Konstruktivität

Neben der Fragestellung bestimmen die verfügbaren Ressourcen wie Wissen, Materialien, Technologie und Infrastruktur wie auch Einschränkungen wie Umweltbedingungen oder Sicherheitsvorschriften den Aufbau des experimentellen Modells.

Anschaulichkeit

Die praktische Natur der Experimentalarchäologie ermöglicht einem breiten Publikum einen nahbaren und multisensorischen Zugang zu Prozessen oder Artefakten. In der Vermittlung sollte die modellhafte Natur davon betont werden. Für wissenschaftliche Zwecke erlauben diese Modelle Erkenntnisse praktischer Natur, die sich mit Beobachtungen und Theorien abgleichen lassen und zu deren Evaluation beitragen können.

Ästhetik und Stil

Im Fokus stehen Materialität des Untersuchungsgegenstands und die menschliche Manipulation.

Videotutorial

Anfertigung

Die Umsetzung ist abhängig von der Fragestellung, die mit der experimentalarchäologischen Anordnung verfolgt wird. Gewisse Prozesse und Materialien werden aus praktischen Gründen oder wegen gegebener Einschränkungen mit modernen Äquivalenten ersetzt, im Abgleich mit den verfolgten Zielen.

Aus der Praxis – Videointerview

Weiterführende Quellen

Software (Auswahl)

Vergleichbare Visualisierungsformen

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