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Virtuelles Artefakt / 3D-Scan

ArtefaktAnalyseDokumentation
Virtuelles Artefakt / 3D-Scan

Durch optische Messverfahren erstellte virtuelle Derivate von Fundobjekten. Die 3D-Modelle können einzeln betrachtet oder in 3D-Anwendungen weiterverwendet werden. Die 3D-Daten eignen sich ebenso für analytische Verfahren.

Tools

Je nach Methode und Set-up: 3D-Scanner und / oder Digitalkamera, Software für die Modellgenerierung und ein leistungsfähiger 3D-Rechner.

Dargestellte Informationen

Oberflächeninformationen eines Artefaktes, wie sie durch das optische Dokumentationsverfahren erfasst werden. Die Darstellung des virtuellen Modells wird durch das Rendering der Visualisierungssoftware definiert.

Vor- und Nachteile

  • Interaktive räumliche Darstellung von Artefakten
  • Eignet sich für sehr unterschiedliche Anwendungsbereiche
  • eignet sich zur Analyse der Objektform
  • Abhängig von digitalen Tools für die Darstellung.
  • Gewisse Oberflächen sind für optischen Verfahren nur bedingt geeignet und führen zu Fehlern bei der Berechnung des digitalen Modells.

Publikum

je nach Kontextualisierung, für sehr unterschiedliches Publikum

Interpretation

technisch-optisches Verfahren

Aufwand

je nach Komplexität des Artefaktes und dem erforderlichen Detailgrad

Voraussetzung

braucht eine gewisse Erfahrung

Abbildung

3D-Scan eines Gipsabgusses aus der Archäologischen Sammlung der Universität Zürich (Inv. G527). Die 4 Abbildungen links zeigen die verschiedenen Bestandteile, die im Scanprozess zusammengeführt werden, bis schliesslich das Modell wie rechts abgebildet entsteht.

Konstruktivität

Auf technischer Ebene setzt sich das digitale Modell zusammen aus der Geometrie (der räumlichen Struktur der Oberfläche) und dem Material (der farblichen Wiedergabe der Oberfläche, allenfalls durch eine bildbasierte Textur). Die Visualisierung, und damit auch die virtuelle Beleuchtung, ist abhängig von den Shadern der digitalen Umgebung.

Anschaulichkeit

Die digitalen Modelle sind grundsätzlich in ihrer Erscheinung sehr zugänglich. Sie ermöglichen unterschiedliche analytische Auseinandersetzungen mit einem Fundobjekt, bspw. die Oberflächendarstellung ohne Farbtextur, um plastische Spuren wie Ritzungen, Stempel etc. besser zu erkennen. Fehler im Scanverfahren können zu fehlerhaften Interpretationen führen. entsprechend ist ein kritischer Umgang mit dem Medium in solchen Fällen wichtig.

Ästhetik und Stil

Meist wird eine fotorealistische Darstellung des Objektes mit exakter Farbwiedergabe angestrebt. Das Objekt kann auch ohne Farbtextur, also einfarbig oder mit Falschfarben dargestellt werden, um so beispielsweise die Oberfläche

Videotutorial

Anfertigung

Für die Umsetzung stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, wovon hier das Structured Light Scanning SLS und Structure from Motion genauer erklärt werden.

Structured Light Scanning SLS

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Structure from Motion SfM

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Nachfolgendes Video zeigt den Prozess mit Fotogrammetrie in Agisoft Metashape (auf Englisch).

Beispiele

Über die Plattform Sketchfab können 3D-Scans der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. Die 3D-Scans werden hierfür optimiert indem die Polygonanzahl und die Bildtextur reduziert werden, um die Datenmenge für die Webapplikation zu optimieren. Über das Menü unten rechts bzw. über die Taste "i" lässt sich der Aufbau des 3D-Modells inspizieren.

Weiterführende Referenzen
Literatur

Hier steht verschiedene weiterführende Literatur

Literatur

Literatur

Weblinks

Hier findet ihr weiterführende Links

Link2

Link3

Aus der Praxis – Videointerview

Weiterführende Quellen

Software (Auswahl)

Vergleichbare Visualisierungsformen

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