ProzessVermittlung

Um funktionale Zusammenhänge, technologische Prozesse oder Handlungsabläufe darzustellen gibt es verschiedene Visualisierungsstrategien, die unter dem Begriff der Prozessdarstellung zusammengefasst werden können.

Tools

Dargestellte Informationen

Funktionsweise, Anordnungen, Vorgänge, Handlungen oder menschliche Interaktion mit Artefakten oder Strukturen, bspw. bei Produktionsprozessen oder Ritualen.

Vor- und Nachteile

Publikum

Interpretation

Aufwand

Voraussetzung

Abbildung

Konstruktivität

Wie bei der Architekturrekonstruktion oder dem Lebensbild ist die Ergänzung des Fragmentarischen immer ein Akt der visualisierten Hypothese. Eine logisch erscheinende Darstellung eines Prozesses muss nicht bedeuten, dass dieser überhaupt so funktioniert.

Anschaulichkeit

Prozessdarstellungen bauen auf dem Vorwissen der Betrachter:innen auf, was wiederum die Komplexität der abgebildeten Inhalte bestimmt. Die vereinfachte Darstellung komplexer Prozesse kann eine simplifizierte Wahrnehmung von Handlungen und Technologien vergangener Kulturen hervorrufen.

Ästhetik und Stil

Tendenziell eher schematische Darstellungen mit grafischen Elementen wie bspw. Pfeile, die funktionale Zusammenhänge abbilden. Schnittdarstellungen können dabei den Blick in das Innere einer Struktur freigeben.

Videotutorial

Anfertigung

Vorgehen bei der Darstellung vergleichbar mit Architekturvisualisierungen oder Lebensbilder, nicht zuletzt auch von den dargestellten Inhalten abhängig. Als Grundlage können experimentalarchäologische Untersuchungen oder ethnografische Analogien dienen.

Aus der Praxis – Videointerview

Weiterführende Quellen

Software (Auswahl)

Vergleichbare Visualisierungsformen

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